Hallo!

Ich bin Stephanie ...

Stephanie Volz

  ... Pädagogin, bindungsorientierte Elternberaterin & traumasensible Coachin.

Bindungsorientiert begleiten? Ja, auf jeden Fall! 

Aber bitte ohne dauerhaften Stress, Perfektionismus und regelmäßige Überforderung.

Klingt nach einem Balanceakt? Allerdings ...

Die häufigsten Gründe für anhaltenden Stress im Familienalltag

Wie stressreich das Familienleben empfunden wird, ist natürlich sehr individuell und unterliegt auch Schwankungen. Gerade, wenn Kinder noch kleiner sind, geht es oft hoch her.
Wenn der Stress jedoch eher von Dauer ist, lohnt es sich genauer hinzusehen.

Aus meiner Erfahrung lassen sich vier große Bereiche differenziert voneinander betrachten, welche im Coachingverlauf stets mitgedacht werden:

1. Mental Load

bezeichnet die psychische oder mentale Belastung, die durch das Organisieren und Koordinieren von Alltagsaufgaben, sowie der Beziehungspflege und dem Auffangen von Bedürfnissen, entsteht. 

2. Rollenerwartungen

beschreiben, welche Erwartungen das soziale Umfeld an die Verhaltensweisen von Personen stellt.

An Mütter sind diese besonders hoch und machen oft ordentlich Druck.

3. Ein dysreguliertes Nervensystem

Wenn wir dauerhaft gestresst sind, uns getrieben fühlen, schnell gereizt reagieren und unruhig sind, kann dies in einem dysregulierten Nervensystem begründet sein.

4. “Ungünstige” oder traumabedingte Glaubenssyteme

können dafür sorgen, dass wir stets einen innerer Antreiber haben, der uns nicht zur Ruhe kommen lässt.

Glaubenssätze im Allgemeinen sind Überzeugungen und Annahmen, die wir z.B. über uns selbst haben. Glaubenssyteme können als etwas “größer” und umfangreicher verstanden werden. Sie sind große neuronale Netzwerke.

Besonders traumabedingte Glaubenssyteme sind sehr solide und haben eine gewisse Kraft und nachhaltige Wirkung, da sie bereits in der Kindheit entstanden sind.

Mein Learning:
Dauerhafter Stress und ständig am Limit zu sein darf für Familien und besonders Mütter nicht die Regel sein.
Hier benötigt es ein liebesvolles Stopp und Zeit zum Hinschauen - zu uns selbst!

Meine Überzeugung:
Es reicht nicht unseren Kindern bedürfnisorientiert zu begegnen. Wir dürfen uns selbst gegenüber genauso zugewandt sein. Oft verlieren wir uns aus dem Blick, weil wir es einfach "richtig" machen wollen und alles dafür geben.

Meine Erfahrung:
Familien sind so unterschiedlich: Jede hat andere Rahmenbedingungen, andere Ressourcen, anderes Gepäck ... Deswegen darf auch jede Familie, ihre ganz eigenen Lösungen finden


Die Anliegen der Beratungen sind individuell und vielfältig.
Im Kontext Familie sind die Themen Mental Load, Rollenbilder, Scham-/ Schuldgefühle, eigenen Prägungen und Partnerschaftskonflikte immer wieder von Bedeutung.
Hier "aufzuräumen" und Ressourcen (wieder) zu entdecken, kann sehr entlastend sein.

Wo ich gerne hinmöchte ...

Mich hat schon immer die Frage beschäftigt, was Menschen bewegt, sie motiviert, was sie zurückhält, warum sie ein bestimmtes Verhalten zeigen.
Letztlich, was sie tief im Inneren wirklich brauchen. 
Daraus hat sich meine Haltung und meine Vision im familiären Kontext entwickelt, die mich stets bei meiner Arbeit begleitet.

Meine Vision für unsere Kinder ist es, dass sie bindungs- und bedürfnissorientiert aufwachsen dürfen. Getragen durch feinfühlige Interaktion zwischen Eltern und Kind sowie zugewandter Begleitung und Wahrung von kindlichen Grenzen.

Meine Vision für das Elternsein ist es, dass wir selbstbestimmt unsere Elternrolle gestalten. In dem wir uns (wieder) über unsere kraftvollen Ressourcen und Absichten bewusst werden. Darüber hinaus in der Lage sind unsere eigenen Prägungen traumasensibel und wertschätzend zu reflektieren, uns selbst zu regulieren und Veränderungsprozesse in uns anzustoßen.
Gerade heute - mit sehr hohen Ansprüchen (Mental Load, Rollenerwartungen, Equal Care, ...) - besonders ans Mama-Sein, ist es umso wichtiger in der Klarheit zu sein, was wir wirklich wollen und auch leisten können.

Meine Vision für jeden Einzelnen ist es, dass wir uns selbst genauso zugewandt und verständnisvoll begegnen, wie unseren Kindern. Was oftmals bedeutet, eigene Grenzen (wieder) zu entdecken, diese anzuerkennen und zu würdigen. Dies bedeutet den Fokus umso stärker auf individuelle und hilfreiche anstelle von perfekten Lösungen zu lenken.
Gerade für Eltern mit eigenen (starken) Prägungen, kann diese Arbeit besonders herausfordernd sein, was eine respektvolle und wertschätzende Begleitung erfordert.

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